Herzlich Willkommen auf der deutschen Informationsseite über Robert Burns!

 

Robert Burns, Schottlands National-Poet, der auch Unmengen an Liedern geschrieben hat, ist wohl der beliebteste Dichter in Schottland, wenn nicht sogar in ganz Großbritannien. Ihm zu Ehren wurde sogar ein Feiertag in Schottland eingeführt, genannt „Burns Supper“ oder „Burns Night“. An diesem Tag, dem 25. Januar – Robert Burns' Geburtstag – wird dessen Leibspeise Haggis gegessen, dazu werden Lieder und Gedichte zu diesem schottischen Gericht vorgetragen, natürlich alle aus der Feder von Burns stammend. Diese Feste enden meist in den berühmten Ceileidhs, wo viel getanzt, musiziert und selbstverständlich auch viel Whisky konsumiert wird.

 

Auf diesen Seiten können Sie sich über den Dichter informieren und etwas über ihn und sein Leben erfahren. Selbstverständlich finden Sie hier auch eine kleine Auswahl seiner Werke, die ein Gesamtvolumen von über 600 Gedichten und Liedertexten, sowie über 700 Briefen enthält.

 

Zugegebenermaßen sind seine Verse nicht immer leicht zugänglich und vor allem schwer zu verstehen, wenn die eigene Muttersprache nicht Englisch oder gar Schottisch ist, aber die Verse strahlen dennoch eine Menge Gefühl, Liebe und Emotionen aus, dem sich auch ein „Ausländer“ nicht entziehen kann. Es gibt zu einigen Gedichten und Liedern auch Übersetzungen, sicherlich jedoch nicht zu allen. Wir versuchen jedoch, zu den meisten seiner Werke wenigstens eine sinngemäße Übersetzung parallel zu stellen, damit auch Sie – sollten Sie des Englischen nicht oder nur mäßig mächtig sein – die Texte genießen können.

 

Eines seiner bekanntesten Lieder ist wohl „Auld Lang Syne“, welches traditionell rund um die Welt vor allem im englischsprachigem Raum zum Jahreswechsel gesungen wird.

 

                        Should auld acquaintance be forgot,
                        And never brought to min’?
                        Should auld acquaintance be forgot,
                        And days o’ lang syne?


                        Refrain:          For auld lang syne, my dear,
                                               For auld lang syne,
                                               We’ll tak a cup o’ kindness yet,
                                               For auld lang syne!

 

                        We twa hae run about the braes,
                        And pu’t the gowans fine;
                        But we’ve wander’d mony a weary foot,
                        Sin’ auld lang syne.

 

                        We twa hae paidl’t i’ the burn,
                        Frae mornin’ sun till dine:
                        But seas between us braid hae roar’d,
                        Sin’ auld lang syne.

 

                        And here’s a hand, my trusty fiere,
                        And gie’s a hand o’ thine;
                        And we’ll take a right guid willie-waught,
                        For auld lang syne.

                        And surely ye’ll be your pint-stowp,
                        And surely I’ll be mine;
                        And we’ll tak a cup o’ kindness yet,
                        For auld lang syne.


                        For auld lang syne, my dear,
                        For auld lang syne,
                        We’ll tak a cup o’ kindness yet,
                        For auld lang syne!

 

 

Sollten denn alte Bekanntschaft vergessen sein

Und ihrer nicht mehr gedacht werden?

Sollten denn alte Bekanntschaft vergessen sein

Und die längst vergangenen Zeiten?

Der lange zurückliegenden Tage wegen, mein Lieber,

Der lange zurückliegenden Tage wegen

Lass uns zueinander recht freundlich sein,

Der lange zurückliegenden Tage wegen.

Wir beide sind über die Hügel gelaufen

Und pflückten die herrlichen Gänseblümchen,

Doch haben wir uns seither die Füße müde gewandert

Seit diesen alten Tagen.

Wir beide haben im Fluss gepaddelt

Vom Morgen bis zum Abendbrot

Doch haben seither ausgedehnte Meere zwischen uns getost,

Seit diesen alten Tagen.

Und gewiss nimmst Du Deinen Maßkrug zur Brust

Und gewiss nehm ich den meinen,

Und lass uns zueinander recht freundlich sein

Der alten Zeiten wegen.

Und hier ist meine Hand, mein treuer Freund,

Und schlag ein mit der Deinen!

Und dann lass uns einen ordentlichen Schluck nehmen

Der alten Zeiten wegen.   

                                                                                              (Übersetzung aus Wikipedia.de)

 

Und nun wünschen wir viel Spaß beim Lesen!